Chelat-Therapie

Da die meisten Schlaganfälle durch Durchblutungsstörungen bzw. Verschlüsse in den Hirnarterien verursacht werden, und die Chelat-Therapie eine ausgezeichnete Methode ist, durch die Verschlüsse bei Durchblutungsstörungen verhindert werden können, soll dieses Thema hier noch kurz angesprochen werden.

Profitieren können somit Patienten mit

  •  Durchblutungsstörungen
    • der Herzkranzgefäße
    • der Beine
    • der hirnzuführenden Gefäße, 
eine Operation kann häufig weit hinausgezögert oder sogar verhindert werden, ebenso die Bildung von Gefäßverschlüssen
weitere Indikationen für die Chelat-Therapie sind:
  • entzündlich bedingten Erkrankungen, wie z.B. Rheuma
  • Diabetes mellitus zur Verhinderung von Gefäßschäden
  • Fibromyalgie
  • M. Alzheimer
  • Umweltbelastungen

Wenn man die Diskussion über die Chelat-Therapie in den letzten Jahren verfolgt, so sieht man überwiegende Kritik von Schulmedizinern. Es erinnert an die Verteufelung der Akupunktur vor noch ca. 15 Jahren, der damals von schulmedizinischen Kreisen völlige Wirkungslosigkeit und nicht unerhebliche Gefährlichkeit attestiert wurde. Heutzutage gibt es kaum noch einen ernstzunehmenden Kritiker dieser Methode.

Die Nebenwirkungsrate einer kunstgerecht durchgeführten Chelat-Therapie ist zu vernachlässigen. Tatsächliche und ernsthafte Nebenwirkungen sind in den letzten Jahren praktisch nicht bekannt geworden. Die Horrormeldungen über gefährliche Zwischenfälle datieren aus der Anfangszeit der Chelat-therapie, als man noch mit wesentlich höheren Mengen und mit kürzeren Infusionszeiten therapiert hat.

Die Kritiker der Chelat-Therapie weisen nicht darauf hin, dass es auch bei Bypass-Operationen zu gefährlichen Zwischenfällen kommen kann: bei 5 % der Patienten kommt es intraoperativ zum Herzinfarkt, die Sterblichkeitsrate bei bzw. nach  coronaren Bypass-Operationen liegt bei einem Prozent. Bei den heutzutage bevorzugten Stent-Einbringungen (ein Metall-Röhrchen, beschichtet mit einem Medikament, das die Blutgerinnung und damit auch den erneuten Verschluss verhindern soll) kommt es trotzdem immerhin noch in ca. 15 Prozent zu einem erneuten Verschluss.