Yamamoto Neue Schädelakupunktur (YNSA)

Eine in Deutschland wenig bekannte Methode zur Behandlung von - besonders schlaganfallbedingten - Lähmungen ist die Neue Schädelakupunktur nach Yamamoto.
Dr. Yamamoto entwickelte diese Akupunkturform in den sechziger Jahren und führt eine speziell auf die Behandlung von Schlaganfallpatienten spezialisierte Klinik in Japan.

Bei der Behandlung der Lähmungserscheinungen in den Armen und Beinen werden dünne Nadeln in die Kopfhaut eingeführt und dort für ca. 30 Minuten belassen. Für die verschiedenen Körperteile existieren verschiedene Zonen am Schädel, so wird z.B. bei Lähmungen in den Armen die Gegend der sog. "Geheimratsecken" behandelt.
In aller Regel kann der Erfolg der Behandlung der Behandlung sofort nach dem Einstich der Nadeln beurteilt werden, spätestens nach der dritten Behandlung.

Kombiniert werden sollte diese Methode mit einer intensiven Krankengymnastik, deren Effektivität durch die Schädelakupunktur häufig drastisch gesteigert werden kann, sowie evtl. mit Sauerstoff-, Magnetfeld- und orthomolekularer Therapie.

Ca. 60-80 % der betroffenen Patienten können von dieser Methode deutlich profitieren; und es kann schon ein großer Fortschritt sein, wenn die Patienten wieder in der Lage sind, z. B. mit dem erkrankten Arm eine Tasse zum Mund zu führen.

Für viele Menschen ist das der erste Weg zu einer größeren persönlichen Freiheit, die sich auch im psychischen Befinden bemerkbar macht. Die erfolgreich behandelten Patienten berichten praktisch durchgängig auch von einer deutlichen Besserung des Allgemeinbefindens und einer Stabilisierung der Psyche, die wiederum zur Harmonisierung es Zusammenlebens führt.